Heiraten im Schloss

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Im Zuge der territorialen Neuordnung Europas nach dem Wiener Kongress wurde im Bereich der Oberen Nahe und des Hunsrücks das Fürstentum Birkenfeld gebildet, das 1817 dem Großherzogtum Oldenburg übertragen wurde. Der damalige Großherzog von Oldenburg wählte die Stadt Birkenfeld zum Sitz der Regierung und errichtete in den Jahren 1819 bis 1821 oberhalb der Stadt Birkenfeld ein Schloss, das er bei seinen Aufenthalten im Fürstentum Birkenfeld als Wohnung und Residenz nutzte. In den Zeiten seiner Abwesenheit residierten hier der oldenburgische Regierungspräsident und die oldenburgische Regierung des Fürstentums Birkenfeld.

Das Schloss wurde im klassizistischen Stil errichtet und hat sich baulich nicht wesentlich verändert. In den sechziger Jahren wurden allerdings im Innenbereich einige verfremdende Veränderungen vorgenommen und das historische Mobiliar zum Teil auf dem Speicher gelagert. Durch eine umfangreiche Restaurierung ist es gelungen, das wichtigste bauliche Zeugnis der 120-jährigen Oldenburger Geschichte in seinem historischen Charakter wieder herzustellen und viele Zeugnisse aus der oldenburgischen Zeit zusammenzutragen.

Die Zugehörigkeit zum Großherzogtum Oldenburg ist weiterhin im geschichtlichen Bewusstsein der Bevölkerung des Landkreises lebendig. Es gibt partnerschaftliche Beziehungen zur Stadt Oldenburg. Die Nachfahren des letzten Großherzogs von Oldenburg haben Birkenfeld wiederholt besucht. Nicht zuletzt ist die oldenburgische Geschichte des Landkreises Birkenfeld eine interessante und einzigartige Facette in der durch verschiedene Einflüsse geprägten Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz.

Die hier noch vorhandenen Zeugnisse dieser Geschichte zu erhalten und ihnen den historischen Charakter zurückzugeben, sieht der Landkreis deshalb als eine herausragende Verpflichtung an. Die Maßnahmen wurden mit Unterstützung und Beratung des Landes Rheinland-Pfalz durchgeführt.

 
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